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Der Grundgedanke ist in dem SGB V dahingehend geregelt, dass die Krankenversicherung als Solidargemeinschaft die Aufgabe hat, die Gesundheit der Versicherten zu erhalten, wiederherzustellen oder ihren Gesundheitszustand zu bessern. Die Versicherten sind für ihre Gesundheit mitverantwortlich; sie sollen durch eine gesundheitsbewußte Lebensführung, durch frühzeitige Beteiligung an gesundheitlichen Vorsorgemaßnahmen sowie durch aktive Mitwirkung an Krankenbehandlung und Rehabilitation dazu beitragen, den Eintritt von Krankheit und Behinderung zu vermeiden oder ihre Folgen zu überwinden. Die Krankenkassen haben den Versicherten dabei durch Aufklärung, Beratung und Leistungen zu helfen und auf gesunde Lebensverhältnisse hinzuwirken.
Die Versicherten erhalten die Leistungen als Sach- und Dienstleistungen, d.h. dass die Behandlungen von den Ärzten durchgeführt werden, und dieser die Kosten gegenüber der Krankenversicherung abrechnen. Solange das Gebot der Wirtschaftlichkeit, das heißt, dass die Leistungen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein müssen, eingehalten ist, werden diese Kosten im vollem Umfang übernommen. Sollte das Gebot der Wirtschaftlichkeit überschritten werden, so muss der Versicherte diese Kosten selbst tragen. Hierbei ist der Maßnahmenkatalog der einzelnen Krankenversicherungen zu beachten und auch überprüfungsfähig.

Versicherte sind unter anderem Arbeiter und Angestellte die gegen die Zahlung eines Arbeitsentgeltes beschäftigt sind, sowie Studenten, Rentner und Arbeitssuchende. Hinzu tritt noch die Besonderheit der Familienversicherung, bei der der Ehegatte, der Lebenspartner und die Kinder von Mitgliedern ebenfalls mit versichert sind.

Sollte eine Arbeitsunfähigkeit vorliegen, steht dem Versicherten ein Anspruch auf Krankengeld zu. Die Höhe des Krankengeldes entspricht 70 % des erzielten Arbeitseinkommens. Das Krankengeld wird längstens für die Dauer von 78 Wochen wegen der gleichen Krankheit ausgezahlt. Diesbezüglich kann rechtlich geprüft werden, ob noch die gleiche Krankheit nach Überschreitung der 78 Wochen vorliegt, oder die Krankschreibung aufgrund einer anderen Krankheit erfolgte, so dass eine weitergehende Auszahlung möglich sein könnte.

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Christoph Löhning

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