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Steuerberatung

Die persönliche Pflicht für die Einkommensteuer ist in § 1 Einkommensteuergesetz (EStG) geregelt. Natürliche Personen, die im Inland einen Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben sind unbeschränkt einkommensteuerpflichtig. Betroffen sind sämtliche Einkünfte aus dem In- und Ausland. Der Einkommensteuer unterliegen die folgenden sieben Einkunftsarten:

1.  Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft § 13 EStG,

2.  Einkünfte aus Gewerbebetrieb § 15 EStG,

3.  Einkünfte aus selbständiger Arbeit § 18 EStG

4.  Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit § 19 EStG

5.  Einkünfte aus Kapitalvermögen § 20 EStG

6.  Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung § 21 EStG

7.  sonstige Einkünfte im Sinne des § 22 EStG

Hierbei wird zwischen Gewinneinkünften und Überschusseinkünften unterschieden. Unter die Gewinneinkunftsarten fallen die Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, Einkünfte aus Gewerbebetrieb und Einkünfte aus selbständiger Arbeit. Danach sind die Einkünfte der Gewinn.

Unter die Überschusseinkünfte fallen die Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, Einkünfte aus Kapitalvermögen, Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung und sonstige Einkünfte im Sinne des § 22 Einkommensteuergesetz (EStG). Danach sind die Einkünfte der Überschuss der Einnahmen über die Werbungskosten.

Zu den Einkünften aus der Land- und Forstwirtschaft gehören die nichtgewerblicher Bodenbewirtschaftung und sonstige Tätigkeiten, die auf die Gewinnung von pflanzlichen und tierischen Erzeugnissen mithilfe des Bodens und der Naturkräfte gerichtet sind.

EinkommensteuererklärungZu den Einkünften aus selbständiger Arbeit zählen vor allem die Einkünfte aus freiberuflicher Tätigkeit. Zu der freiberuflichen Tätigkeit gehören die selbständig ausgeübte wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeit, die selbständige Berufstätigkeit der Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Rechtsanwalt und Rechtsanwälte, Notare, Patentanwälte, Vermessungsingenieure, Ingenieure, Architekten, Handelschemiker, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, beratenden Volks- und Betriebswirte, vereidigten Buchprüfer, Steuerbevollmächtigten, Heilpraktiker, Dentisten, Krankengymnasten, Journalisten, Bildberichterstatter, Dolmetscher, Übersetzer, Lotsen und ähnlicher Berufe.

Bei der Prüfung, ob eine freiberufliche Tätigkeit oder ein Gewerbebetrieb vorliegt, sind folgende Kriterien voneinander abzugrenzen: Einsatz der persönlichen Arbeitskraft, eigener Fachkenntnisse des Berufsträgers, leitende Tätigkeit des Berufsträgers.

Einkünfte aus Gewerbebetrieb sind Einkünfte aus gewerblichen Unternehmen. Ein gewerbliches Unternehmen (Gewerbebetrieb) ist eine selbständige nachhaltige Betätigung, die mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, unternommen wird und sich als Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr darstellt, wenn die Betätigung weder als Ausübung von Land- und Forstwirtschaft noch als Ausübung eines freien Berufs noch als eine andere selbständige Arbeit anzusehen ist.

Zu den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit gehören u.a. Gehälter, Löhne, Gratifikationen, Tantiemen und andere Bezüge und Vorteile für eine Beschäftigung im öffentlichen oder privaten Dienst (z.B. bei einem angestellten Steuerberater oder Rechtsanwalt)

Zu den Einkünften aus Kapitalvermögen gehören u.a. Gewinnanteile (Dividenden) und der Gewinn aus der Veräußerung von Anteilen aus denen die Gewinnanteile.

Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung sind Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung von unbeweglichem Vermögen, insbesondere von Grundstücken, Gebäuden, Gebäudeteilen, Schiffen, die in ein Schiffsregister eingetragen sind, und Rechten, die den Vorschriften des bürgerlichen Rechts über Grundstücke unterliegen (z. B. Erbbaurecht, Mineralgewinnungsrecht)

Sonstige Einkünfte sind u.a. Einkünfte aus wiederkehrenden Bezügen (Leibrenten und andere Leistungen) und Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften im Sinne des § 23 EstG. Private Veräußerungsgeschäfte sind u.a. Veräußerungsgeschäfte bei Grundstücken, bei denen der Zeitraum zwischen Anschaffung und Veräußerung nicht mehr als zehn Jahre beträgt.

 

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Christoph Löhning

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